Babylon 5 Wiki
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Dieser Artikel beschreibt wichtige Völker und Gruppierungen aus dem Universum der Science-Fiction-Fernsehserie Babylon 5.

Die Serie wurde in den 1990er-Jahren in den USA gedreht und umfasst fünf Staffeln. Darüber hinaus gibt es mehrere Fernsehfilme im Babylon-5-Universum, die unmittelbar auf die Serie aufbauen. Zentraler Aspekt der Serie ist die Einbeziehung verschiedener moderner Völker, unter anderem der Menschheit, in die Auseinandersetzung älterer Völker in der Milchstraße.

Neben den klar einzelnen Völkern zuordbaren Wesen treten immer wieder einzelne oder versprengte Kreaturen in Erscheinung, die oftmals einer besonderen Spezies angehören, die aber nicht im Kontext ihres sozialen Umfeldes (also ihres Volkes) erklärt und gezeigt werden. Gleichzeitig existieren auch innerhalb und quer durch die als Staaten und Regierungen manifestierten Völker diverse Gruppierungen, wie etwa die Technomagier, das Psi-Corps, die Widerstandsgruppe auf dem Mars oder die Telepathen, die dennoch wichtige übergreifende Eigenschaften und Rollen innehaben.

Die wichtigsten Völker im Einzelnen[]

Brakiri[]

Heimatplanet: Brakir, auch Brakos genannt

Die Brakiri sind den Menschen äußerlich sehr ähnlich. Auffälligstes Merkmal ist lediglich die breitere Nasenpartie und ausgeprägtere Wangenknochen.

Die Brakiri führen einen ausgeprägten Totenkult. In ihrer Mythologie gilt ein Komet als Symbol des Todes. Da ein Komet in regelmäßigen Zyklen an ihrer Heimatwelt vorbei zieht, haben sie ihre Religion um diesen Kometen herum aufgebaut. Sie besitzen außerdem eine nicht näher bekannte Methode, Verstorbene für eine Nacht wieder auferstehen zu lassen.

Die Raumfahrt der Brakiri ist hoch entwickelt. Sie zeigen großes Interesse an Wissenschaft und Fortschritt. Sie gehörten zeitweise den Verbündeten der Schatten an, verließen diese Allianz jedoch nach kurzer Zeit wieder. Nach dem Endes des Schattenkrieges traten die Brakiri der neu geschaffenen "Interstellaren Allianz" bei, und waren auch Ziel von Angriffen der Centauri auf die Allianzwelten.

Centauri[]

Heimatplanet: Centauri Prime

Die Centauri sind äußerlich sehr menschenähnlich. Die innere Anatomie unterscheidet sich jedoch grundlegend. Männliche Centauri verfügen über mehrere Geschlechtsorgane in Form von Tentakeln.

Obwohl die Centauri über eine weit fortgeschrittene Technologie verfügen, ist ihre Gesellschaft feudalistisch und strikt hierarchisch. An ihrer Spitze steht der Imperator der Centauri-Republik, der sich aber seine Macht mit einer Versammlung von Adligen, dem Centaurum, teilen muss. Ihre Gesellschaft ist spätrömisch geprägt und von Intrigen und Dekadenz gekennzeichnet. Sie verehren eine Vielzahl von Göttern verschiedenster Bereiche.

Auffälligstes Merkmal männlicher Centauri ist ihre steil aufgerichtete Haartracht. Die Höhe der Frisur deutet auf den gesellschaftlichen Status des Centauri hin. Die Centauri betrachten ihre Frauen als Dienerinnen. Diese haben demzufolge einen sehr niedrigen gesellschaftlichen Rang. Aus diesem Grund tragen weibliche Centauri in der Regel kein Haupthaar. Höchstens ein Zopf am Hinterkopf ist ihnen gestattet.

Die Centauri verfolgen seit Jahrhunderten eine expansive interstellare Politik. So stellten sie zum Beispiel den Erstkontakt mit den Menschen her.

Dilgar[]

Heimatplanet: Omelos

Die Dilgar sind eine weitgehend menschenähnliche Spezies. Hauptmerkmal sind die gelben, katzenartigen Augen sowie eine auffällige Gesichtspigmentierung, die entfernt an Kriegsbemalung irdischer Indianer erinnert.

Die Dilgar waren eine sehr kriegerische und expansive Rasse, welche um 2230 zahlreiche Fremdwelten unterwarf. Die zu der Zeit noch neue Erdallianz führte gegen die Dilgar ihren ersten interstellaren Krieg und drängte sie weitestgehend zurück.

Durch die Explosion ihrer Heimatsonne in einer Supernova starben die Dilgar nahezu vollständig aus. Die letzte bekannte Vertreterin ihrer Art war Dja'Dur, auch bekannt als "Todesbringerin".

Drakh[]

Heimatplanet: Z'ha'dum, später Centauri Prime

Die Drakh sind Verbündete der Schatten. Ihr Aussehen erinnert entfernt an Reptilien.

Sie lebten gemeinsam mit den Schatten auf Z'ha'dum. Nach dem Rückzug der Schatten und der Zerstörung von Za`ha`dum durch die Schatten, zogen sich die Drakh nach einiger Zeit des Umherirrens auf Centauri Prime zurück. Sie nutzen das militärische Arsenal der Centauri und adaptierte Schatten-Technologie.

Die Drakh verfügen vermutlich über geringe telepathische Fähigkeiten. Die Fortpflanzung erfolgt soweit bekannt durch Knospung. Nachkömmlinge der Drakh verhalten sich parasitär und können andere Spezies befallen.

Drazi[]

Heimatplanet: Drazak, auch Dros genannt

Die Drazi sind eine menschenähnliche Spezies, doch ihre Haut ist bedeckt mit farbigen Hornplatten, welche von Purpur bis Grün gefärbt sind. Auffälligstes Merkmal ist eine große Hornplatte an ihrer Stirn, welche vermutlich früher zu Zweikämpfen benutzt wurde. Des Weiteren befinden sich die Geschlechtsorgane der männlichen Drazi an den Oberarmen.

Drazi ernähren sich ausschließlich von lebenden Meerestieren wie Tintenschnecken oder Muscheln.

Die Sprache der Drazi ist beschreibend aufgebaut, da sie es für umständlich halten, jedem Gegenstand einen Namen zu geben. Aus diesem Grund gestaltet sich die Kommunikation gelegentlich schwierig. Drazi sind zwar fähig, die Sprachen anderer Völker zu erlernen, doch wenden sie auch dann ihre eigenen Sprachgewohnheiten an.

Die Regierung der Drazi bildet eine von zwei Parteien. Die Zugehörigkeit zu einer Partei wird durch Zufall bestimmt. Alle fünf Drazi-Jahre wird die Parteienzugehörigkeit neu ausgelost. Durch Kampf der beiden Parteien gegeneinander wird die regierende Partei bestimmt.

Die Drazi verfügen über Technologie, die sie hauptsächlich von anderen Völkern erwerben. Als Energiequelle nutzen sie als einziges bekanntes Volk mit Sonnenplasma gefüllte Fusionsreaktoren. Ihre Schiffe führen einen großen Vorrat dieses Plasmas in ihren Achtersektionen mit sich. Diese sind bei Gefechten besonders anfällig gegen Beschädigungen.

Hyach/Hyach-Do[]

Heimatplanet: Shri-Shraba

Über die Hyach ist relativ wenig bekannt. Sie sind eine humanoide Spezies, die sich in lange Gewänder kleidet, von daher ist bezüglich der Anatomie nur die Kopfform zu beschreiben. Diese ist nach oben und hinten hin breiter als bei den Menschen und die Augen liegen tiefer in den Höhlen. Der Hinterkopf erinnert an ein menschliches Gesäß. Die Hyach atmen Sauerstoff.

Die Gesellschaftform der Hyach ist eine Gerontokratie. Politisch traten die Hyach nie besonders stark in Erscheinung, sind jedoch in der Liga der blockfreien Welten und später der Interstellaren Allianz vertreten.

Offenbar kannten die Hyach schon im 14. Jahrhundert die interstellare Raumfahrt, da sie zu diesem Zeitpunkt bereits Kontakt mit den Drazi hatten und mit diesen Handel trieben. In diese Zeit fällt auch das Pogrom an den Hyach-Do, einer Subspezies der Hyach. Von den Hyach-Do ist lediglich aus einer Fotografie bekannt, dass sie über schwarzes Haupthaar und einen Backenbart verfügten.

Über lange Zeit kam es zwischen den beiden Rassen immer wieder zu Mischehen, bis diese zunächst für unmoralisch und dann für illegal erklärt wurden. Schließlich wurden die letzten Hyach-Do im 14.–15. Jahrhundert vollständig ausgelöscht.

Der Genozid an den Hyach-Do ist ein streng gehütetes Geheimnis, da er eine große Schande für die Hyach darstellt. Es wurde versucht, dies aus der Geschichtsschreibung zu entfernen.

Durch die Ausrottung der Hyach-Do schadeten sich die Hyach allerdings selbst. Ein genetischer Mangel führt zum langsamen Aussterben der Hyach.

Lumati[]

Heimatplanet: Lumat

Die Lumati sind eine humanoide Spezies, typischerweise ca. 2 Meter groß. Ihre Kultur basiert maßgeblich auf Evolutionslehre und dem Prinzip der Nichteinmischung. Sie lehnen jede Hilfe ab, die man als humanitär bezeichnen könnte.

Die Lumati treiben regen wirtschaftlichen Handel und wissenschaftlichen Austausch mit anderen Völkern. Die Lumati treten im Jahr 2259 der Liga der Blockfreien Welten bei.

Bei der Kommunikation mit fremden Spezies und deren Vertretern bedienen sich die Diplomaten der Lumati einer Art Dolmetscher; nicht um Verständigungsprobleme zu beseitigen, sondern aus der Überzeugung heraus, dass direkte Kommunikation mit Angehörigen minderwertiger Spezies einen Affront ihrer eigenen Kultur gegenüber darstellt. Nachdem eine Spezies als würdig eingestuft wurde, sind die Lumati jedoch ungewöhnlich freizügig. Zum Beispiel werden wichtige Wirtschaftsverträge durch den Geschlechtsverkehr beider Vertragsparteien besiegelt.

Markab[]

Heimatplanet: Markab

Die Markab sind eine humanoide Spezies, typischerweise zwischen 1,50 und 1,60 Meter groß. Ihre Gestalt ist menschenähnlich, ihr Kopf jedoch haarlos.

Sie verfügen über einen technischen und gesellschaftlichen Entwicklungsstand ähnlich dem der Menschen im 23. Jahrhundert.

Unter den Markab grassiert die hochinfektiöse und tödlich verlaufende Seuche Drafa. Im Verlauf der Serie stirbt das gesamte Volk der Markab infolge dieser Krankheit aus.

Minbari[]

Heimatplanet: Minbar

Die Minbari haben eine menschenähnliche Statur, sind jedoch kahlköpfig und haben einen stark verknöcherten Hinterkopf. Trotz äußerlicher Ähnlichkeit gibt es gravierende anatomische Unterschiede zwischen Menschen und Minbari. So sind Minbari robuster und besitzen höhere Regenerationsfähigkeiten, Alkohol wirkt auf sie jedoch als ein starkes Körpergift.

Das Volk der Minbari gliedert sich in eine Arbeiter-, Krieger- und Priesterkaste. Jede Kaste ist wiederum in Clans untergliedert. Die Kastenzugehörigkeit ist durch Geburt festgelegt. Jedoch sind unter bestimmten Bedingungen Wechsel von einer Kaste zur anderen möglich. Es sind auch Ehen zwischen Angehörigen verschiedener Kasten gestattet.

Die Minbari beherrschen die Hyperraumreisen seit mehr als 1000 Jahren und sind den Menschen damit technologisch weit überlegen.

Narn[]

Heimatplanet: Narn

Die Narn sind eine beuteltierähnliche Spezies und können auch unter extremen Umweltbedingungen leben. Sie sind von Größe und Statur den Menschen ähnlich, sind jedoch unbehaart und haben eine stark pigmentierte, lederartige Haut. Narn sind sehr muskulös und im Vergleich zu anderen Spezies überdurchschnittlich kräftig.

Die Narn sind tief religiös. Sie verehren verschiedene geistige Führer ihrer Geschichte, beispielsweise G'Quan und G'Lan. Ursprünglich waren die Narn eine unterentwickelte, aber auch sehr friedliche Spezies. Ihre Gesellschaft beruhte auf Ackerbau und Viehzucht. Die Narn werden von einer Ratsversammlung namens Kha`ri regiert, in der die Macht auf möglichst viele verteilt wird. Im Jahr 2110 besetzten die Centauri den Heimatplaneten, beuteten die natürlichen Ressourcen des Planeten aus und versklavten die Narn. Diese wurden dadurch aggressiv und kriegerisch.

Im Laufe der Zeit übernahmen sie umfangreiche Technologien der Centauri, entwickelten die interstellare Raumfahrt und trieben Handel mit anderen Völkern. Insbesondere der Waffenhandel erwies sich für die Narn als sehr lukrativ.

Pak'ma'ra[]

Heimatplanet: Pak'ma

Die Spezies der Pak'ma'ra ist entfernt verwandt mit den irdischen ozeanischen Tintenschnecken. Sie sind von menschenähnlicher Größe, unterscheiden sich jedoch sehr stark von Menschen. Besondere Merkmale sind ein auffällig großer Buckel und ca. 20 Zentimeter lange Tentakel in der Mund-Nasen-Region.

Pak'ma'ra ernähren sich bevorzugt von Aas. Sie verzehren ausschließlich tierische Nahrung, welche mindestens 5 Tage tot sein muss. Lediglich Fische sind für die Pak'ma'ra unverdaulich.

Durch diese Nahrungsgewohnheiten sind sie hochgradig immun gegen nahezu alle bekannten Infektionskrankheiten. Ausgenommen davon ist lediglich die Seuche „Drafa”, die das Volk der Markab vollständig ausgerottet hat.

Die Pak'ma'ra sind hochintelligent und besitzen eine hoch entwickelte Wissenschaft. Sie sind jedoch aufgrund verkümmerter Stimmbänder nicht in der Lage, auf akustischem Weg mit anderen Spezies zu kommunizieren. Aus diesem Grund machen die Pak'ma'ra ausgiebigen Gebrauch von Übersetzungsgeräten. Jedoch erfährt man in der fünften Staffel, dass sie hohe musikalische Fähigkeiten besitzen sollen.

Schatten[]

Heimatplanet: Z'ha'dum

Die Schatten sind eine insektoide Spezies welche sich auf sechs Beinen fortbewegt. Ein Schatten-Wesen ist ungefähr 1,70 Meter hoch und 1,50 Meter lang. Ihre Körper sind sehr filigran, und ihre Körperoberfläche ist tiefschwarz. Man kann sie sich als schwarze Gottesanbeterin vorstellen. Sie können ihre Facetten-Augen aufleuchten lassen, vermutlich als Drohgebärde.

Schatten-Wesen verfügen über die Fähigkeit, das Licht zu brechen. Daher sind sie für andere Spezies unsichtbar. Aus diesem Grund haben ihnen die anderen Völker den Namen „Schatten” gegeben. Der Name, den sich dieses Volk selbst gegeben hat, gilt für andere Spezies als unaussprechlich.

Die Schatten sind eines der ältesten Völker der Galaxie und sind die Ältesten der Allerersten. Die Minbari gehen davon aus, dass die Schatten wesentlich älter sind als die Vorlonen. Delenn sagte dazu: „Die Schatten waren schon alt, als die anderen Völker noch jung waren.”

Im Laufe der Serie überleben die Schatten einen schweren atomaren Angriff auf ihre Heimatwelt. Daher ist von ausgeprägten Regenerationsfähigkeiten und hoch entwickelter Medizintechnik auszugehen.

Shag-Toth/Seelenjäger[]

Heimatplanet: Unbekannt

Die Seelenjäger sind eine menschenähnliche Spezies. Besondere äußere Merkmale sind der im Vergleich zu Menschen größere Schädelbereich sowie ein angedeutetes drittes Auge in der Stirnmitte.

Die Seelenjäger haben sich ganz einer „sektenartigen“ Wissenschaft verschrieben. Sie sammeln mittels technischer Hilfen die Seelen bedeutender Persönlichkeiten bei deren Tod. Dies bringt sie oftmals in Konflikt mit den Religionen anderer Völker.

Vermutlich besitzen sie geringe telepathische Fähigkeiten, welche sie den nahenden Tod eines Lebewesens vorausahnen lassen.

Streib[]

Heimatplanet: Unbekannt

Die Streib sind äußerlich den Vree sehr ähnlich. Ob tatsächlich eine biologische Verwandtschaft besteht wird in der Serie jedoch nicht geklärt.

Die Streib sind wie die Drakh Verbündete der Schatten. Sie besitzen hoch entwickelte Raumfahrttechnologie. Ihre Wissenschaft hat sich auf die Erforschung höherer Lebensformen spezialisiert. Ihre Erkenntnisse stellen sie den Schatten zur Verfügung.

Vin'Zini[]

Heimatplanet: Vin'Zin 5

Die Vin'Zini sind eine der irdischen Gottesanbeterin zum Verwechseln ähnliche insektoide Spezies. In ihrer natürlichen Körperhaltung ist sie etwa 1,60 Meter hoch und 2 Meter lang. Sie atmen keinen Sauerstoff, jedoch ist nicht bekannt, welches andere Gas sie atmen.

Der einzige in der Serie bekannte Vertreter dieser Spezies ist der Kriminelle Nagrath. Die Heimatwelt der Vin'Zini befindet sich nahe Centauri Prime. Aus diesem Grund pflegen die Vin'Zini ausgeprägte Handelsbeziehungen mit den Centauri.

Vindrizzi/Vindrisi[]

Heimatplanet: Unbekannt bzw. nomadische Lebensweise

Die Vindrisi sind eine insektoide Spezies, etwa 20 bis 30 Zentimeter lang, von hellbrauner Färbung und ähneln irdischen Kellerasseln. Diese Wesen leben als symbiotische Parasiten in anderen Spezies und teilen auch ihr Wissen mit ihren Wirten.

Die Vindrisi sind außerordentlich intelligent und friedlich. Ihr Alter wird in der Serie nicht genauer beschrieben. Sie gehören jedoch vermutlich zu den Allerersten. Sie sind keiner biologischen Alterung unterworfen, können jedoch durch Krankheit oder Gewalt sterben.

Diese Rasse sammelt Wissen ähnlich den Technomagiern und trägt es verborgen durch die Jahrhunderte.

Vorlonen[]

Heimatplanet: Vorlon

Die Vorlonen sind eine der geheimnisvollsten und ältesten Rassen. Sie sind eine der wenigen bekannten Spezies, deren Biochemie nicht auf Kohlenstoff, sondern auf Silizium beruht. Biolumineszente Stoffe in ihrem Körper erzeugen Licht.

Durch ihre besondere Anatomie sind Vorlonen in der Lage, aus eigener Kraft zu fliegen, sowohl innerhalb von Atmosphären als auch im Weltall. Demnach benötigt ihr Stoffwechsel zumindest kurzzeitig keine Atmung. Vorlonen sind abgesehen von massiver körperlicher Gewalt praktisch unsterblich.

Die Vorlonen manipulierten das Genom vieler anderer Spezies. Ziel war die Erschaffung telepathischer Waffen sowie die genetische Verankerung von Sympathie gegenüber den Vorlonen. Vorlonen halten sich anderen Spezies gegenüber meist durch Tragen von Schutzanzügen bedeckt. Erblickt dennoch jemand einen Vorlonen, so sieht er diesen meist in Gestalt einer Figur aus der eigenen Mythologie. Es ist nicht bekannt, ob dieser Effekt telepathisch hervorgerufen wird oder genetisch in anderen Spezies veranlagt ist.

Die Vorlonen verfügen über sehr hoch entwickelte Technologie und Wissenschaft. Ihre Raumschiffe basieren auf organischer Technologie, sie sind zu Empfindungen fähig und besitzen begrenzte Intelligenz und telepathische Fähigkeiten. Vorlonenschiffe können Energien in unvorstellbarer Menge produzieren. Dadurch können sie Waffen einsetzen, die allen anderen jüngeren Völkern überlegen sind. Im Laufe der Serie gelingt es jüngeren Völkern jedoch, teils mit Unterstützung der Vorlonen, einige dieser Technologien zu übernehmen.

Vree[]

Heimatplanet: Vreetan

Über die Spezies der Vree ist wenig bekannt. Ihr äußeres Erscheinungsbild ähnelt dem menschlicher Kinder. Sie sind etwa 1,40 bis 1,50 Meter groß und sehr schmächtig. Ihre Haut ist farblos grau. Als besonderes Merkmal besitzen die Vree übergroße schwarze Augen.

Die Vree zeigten schon in den 50er-Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts Interesse für die Menschen und besuchten die Erde. Dabei kam es gelegentlich zu Begegnungen beider Spezies. Auf der Erde sind die Vree vor allem bekannt geworden durch ihre untertassenförmigen Raumschiffe und die Entführung von Menschen zu medizinischen Experimenten. Nach der offiziellen Kontaktaufnahme mit der Erdallianz zahlten die Vree den Nachfahren der Entführungsopfer Entschädigungen, um die Beziehungen zu verbessern.

Die Vree suchen ansonsten wenig direkten Kontakt zu anderen Völkern. Sie besitzen jedoch eine hoch entwickelte Technologie. Ihre scheibenförmigen Raumschiffe spielen eine entscheidende Rolle in der Schlacht bei Coriana 6.

Politische Gruppierungen[]

Abtrünnige Telepathen[]

Eine Gruppe von menschlichen Telepathen, welche sich vom Psi-Corps losgesagt haben oder diesem nie angehörten. Ihr Ziel ist die Errichtung einer alternativen Kolonie der Telepathen.

Allererste[]

Ein Oberbegriff für Völker und Spezies, welche länger als ca. 10.000 Jahre existieren. Zu ihnen gehören beispielsweise die Schatten, Vindrisi und Vorlonen sowie die Einzelfigur Lorien, welcher als Der Allererste bezeichnet wird. Lorien soll nach eigener Aussage das ursprünglich erste fühlende, denkende und intelligente Wesen gewesen sein.

Die Allerersten pflegten ursprünglich ähnliche Interspezies-Kontakte wie die jüngeren Völker heute. Mit zunehmendem technischen und kulturellen Fortschritt zogen sich die einzelnen Völker der Allerersten in unbekannte Regionen des Universums, den Hyperraum oder andere Dimensionen zurück. Lediglich Schatten und Vorlonen pflegen ca. alle 1000 Jahre einen kriegerischen Kontakt zueinander.

Armee des Lichts[]

Ein Militärbündnis und Interimsform der Interstellaren Allianz vor deren offizieller Gründung. Der Armee des Lichts gehören ausschließlich jüngere Völker an. Treibende Kraft sind die Minbari und die Menschen.

Als Besonderheit hierbei sind die Menschen zu betrachten. So gehören lediglich die von Captain Sheridan kommandierten Truppen sowie die menschlichen Angehörigen der Rangers der Armee des Lichts an, jedoch nicht die Erdallianz.

Im Laufe der Serie stoßen weitere wichtige Völker wie Centauri und Narn hinzu. Ebenso schließen sich viele Angehörige der Liga der blockfreien Welten an.

Black Omega/Bluthundeinheiten (PSI-Corps)[]

Eine Art militärischer Zweig des PSI-Corps, welcher weitgehend außerhalb jeglicher administrativer Kontrolle agiert. Befehle kommen von hochrangigen Telepathen innerhalb des PSI-Corps. Hauptaufgabe ist das Aufspüren und Verhaften Abtrünniger Telepathen sowie die Durchsetzung von Machtansprüchen des PSI-Corps.

Centaurum[]

Das Centaurum ist der Senat der Centauri-Republik. Seine Stellung zum Imperator der Centauri wird in der Serie nicht ganz klar, vermutlich ähnelt sie (wie vieles in der Centauri-Kultur) dem Verhältnis zwischen römischem Senat und Konsuln bzw. Kaiser. Das Centaurum ist geprägt durch ständige Intrigen und Ränkespiele der einzelnen Mitglieder und Fraktionen.

Erdallianz[]

Die Erdallianz setzt sich zusammen aus den meisten von Menschen bewohnten Planeten.

Die Erdallianz wird geführt von der Erdregierung. Diese bildet außerdem die oberste Regierungsinstanz auf der Erde. Die Erdregierung ging einst aus den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union hervor. Dem Bündnis traten später mit Russland, China, Indien und Australien weitere bedeutende Nationen bei. Kleinere Nationalstaaten folgten in dem anschließenden internationalen Konsolidierungsprozess.

Im Laufe der Serie kommt es zum Bürgerkrieg innerhalb der Erdallianz, nachdem Präsident Clark das Kriegsrecht verhängt hatte, worauf sich Proxima 3 und Babylon 5 für unabhängig erklärten. Infolge dessen tritt die Erdallianz 2261 der Interstellaren Allianz bei und der Mars erhält seine Unabhängigkeit.

Grauer Rat[]

Oberste Regierungsgewalt der Minbari. Er besteht aus je drei Mitgliedern jeder Kaste. Der Vorsitzende wird durch Abstimmung innerhalb des grauen Rates bestimmt. Ursprünglich von Valen gegründet, agiert der Graue Rat stets von Bord eines schweren Minbari-Kreuzers aus.

Kurz vor Beginn des Schattenkrieges wird der Graue Rat von Delenn aufgelöst und später von ihr wieder eingesetzt. Dann jedoch mit fünf Mitgliedern der Arbeiterkaste und je zwei Mitgliedern der Krieger- und Priesterkaste.

Interstellare Allianz[]

Die Interstellare Allianz wird 2261 von G'Kar, Londo, Delenn und einigen Botschaftern der aufgelösten Liga der blockfreien Welten gegründet. Ihr treten bei ihrer Gründung die Centauri, Minbari, Narn und die Völker der Liga der blockfreien Welten bei. Wenig später folgt auch die Erdallianz. Erster Präsident der Interstellaren Allianz wird John Sheridan.

2262 treten die Centauri wieder aus der Interstellaren Allianz aus, nachdem sie wegen der Einflussnahme der Drakh über die Regierung der Centauri einen Angriffskrieg gegen die anderen Völker der Interstellaren Allianz geführt haben. Die Interstellare Allianz verhängt daraufhin eine Blockade über Centauri Prime.

Kha'ri[]

Der Kha'ri ist das Parlament des Volkes der Narn. Die Mitglieder dieses Parlamentes haben sich ihren Platz im Kha'ri durch besondere Verdienste um ihre Heimatwelt bzw. durch Geburtsrechte erworben. „Normalsterbliche“ wie beispielsweise G'Kar können höchstens bis zum „dritten Kreis des Kha'ri“ aufsteigen. 2259 wird nach einem kurzen und heftigen Krieg zwischen Centauri und Narn deren Heimatwelt durch die Centauri besetzt. Die Centauri lösen den Kha'ri auf, verhaften alle Mitglieder des Kha'ri und verurteilen einige von ihnen zum Tode. Nach dem Rückzug der Centauri vom Planeten Narn wird der Kha'ri wieder eingesetzt.

Liga der blockfreien Welten[]

Besteht aus den kleineren, nicht-alliierten Völkern im Babylon-5-Universum. Der Liga gehören unter anderem die Völker der Bikiri, Brakiri, Cascor, Drazi, Gaim, Grey, Grome, Hyach, Ipsha, Lumati, Markab (2259 ausgestorben), Pak'ma'ra und Vree an. Nach der Fertigstellung von Babylon 5 wählte die Liga diesen Ort als Treffpunkt für ihre Ratssitzungen. Jedes Volk entsendet zwei Vertreter als Repräsentanten in die Ratssitzungen. Die Moderation bei den Ratssitzungen führen je ein Vertreter der fünf Völker, welche den Bau von Babylon 5 unterstützten und finanzierten (Centauri, Menschen, Minbari, Narn und Vorlonen).

Ministerium für Frieden/Minipax (Erdregierung)[]

Von Präsident Clark neu gegründetes Ministerium (kurz: Minipax, eine Anspielung auf das gleichnamige Kriegsministerium aus George Orwells „1984“), eine Art Mischung aus Homeland Security und Propagandaministerium. Seine Aufgabe ist unter anderem das Aufspüren, Verhaften und „Neuorientieren“ politischer Dissidenten und somit die Unterdrückung jeglicher Opposition.

Ministerium für Wahrheit (Erdregierung)[]

Von Präsident Clark neu gegründetes Ministerium. Wird in der Serie nur einmal kurz erwähnt. Genauere Funktion und Aufgaben sind nicht bekannt. Es ist vermutlich eine Dachorganisation für die verschiedenen Geheimdienste der Erdregierung.

Nightwatch (Erdregierung)[]

Eine Art „Stasi“ der Erdallianz, gegründet von Präsident Clark während seiner Regierungszeit. Nightwatch schürt Feindseligkeiten der Menschen gegen Außerirdische und ermuntert sie zur Bespitzelung und Denunziation ihrer Mitmenschen. Nightwatch bezahlt auch einige Mitglieder des Sicherheitsdienstes, unter anderem auf Babylon 5, für Spionagetätigkeiten und Denunziation gegenüber Außerirdischen sowie Regimekritikern. Nightwatch ist dem Ministerium für Frieden unterstellt.

PSI-Corps[]

Eine Organisation mit dem Auftrag, die Menschen mit telepathischen Fähigkeiten zu registrieren, zu unterrichten und trainieren sowie Konflikte mit Nicht-Telepathen zu verhindern. Das Hauptquartier des PSI-Corps befindet sich auf dem Planeten Mars.

Mit der Zeit wird das PSI-Corps zunehmend selbstbewusster. Seine Angehörigen fühlen sich normalen Menschen überlegen. Zudem beginnt es im Verborgenen, eigene Streitkräfte aufzubauen und geht mit äußerster Brutalität gegen alle Telepathen vor, die dem PSI-Corps nicht beitreten wollen. Hier kommen vor allem die Bluthundeinheiten zum Einsatz.

Zwischen Telepathen und Nicht-Telepathen entwickelt sich zunehmend eine feindselige Stimmung. Der Konflikt gipfelt im Telepathenkrieg, der in der Zeitspanne zwischen Babylon 5 und der Spin-Off-Serie Crusade stattfindet, und in dessen Verlauf das PSI-Corps zerschlagen und von einer liberaleren Nachfolgeorganisation ersetzt wird.

Raiders[]

Die Raiders sind interstellare Piraten, die vor allem in der ersten Staffel auftauchen und von J. Michael Straczynski als „Nullbedrohung“ beschrieben wurden. Mit kleinen Kurzstreckenjägern überfallen sie Frachtschiffe und erbeuten ihre Ladung. Da sie keine eigene Verarbeitung besitzen, verkaufen oder tauschen sie Beutegut auf verschiedenen Märkten, darunter auch Babylon 5. Im Laufe der Zeit erwerben die Raiders ein Mutterschiff mit Hyperraum-Sprungantrieb und können somit neue Gebiete für ihre Beutezüge erschließen, bis dieses von einem Schattenschiff zerstört wird.

Rangers/„Anla'Shok“[]

Die Rangers – oder auch „Anla'Shok“ in der Sprache der Minbari – wurden ursprünglich vom Minbari-Führer Valen gegründet. Sie sollten nach den Schatten Ausschau halten und in dem vorhergesagten Krieg gegen die Schatten den jüngeren Völkern zu helfen.

Die Ranger werden geführt vom so genannten „Ranger Eins“, bzw. „Entil'zha“. Ranger Eins bestimmt selbst über seinen Nachfolger. Gründer der Rangers und erster „Ranger Eins“ - ist der frühere Commander von Babylon 5 Jefferey Sinclair welcher durch eine Zeitreise in die Vergangenheit gelangt und dort durch genetische Umwandlung zum Minbari Valen wird.

Zwischen ihrer Gründung und dem letzten großen Schattenkrieg führen die „Anla'Shok“ in der Kultur der Minbari ein Nischendasein. Sie gehören keiner der drei Kasten an und sind daher auf deren freiwillige Unterstützung angewiesen.

Ursprünglich gehörten lediglich Minbari den Rangers an. Nach dem Ende des Dilgar-Krieges werden auch Menschen aufgenommen. Später, nach Gründung der Interstellaren Allianz, stoßen Angehörige weiterer Spezies hinzu.

Technomagier[]

Eine kleiner Orden von Wissenschaftlern verschiedenster Rassen, welche sich in einer Art Religion oder Sekte zusammengefunden haben.

Technomagier benutzen moderne Technologien, um optische Effekte zu erzeugen oder durch technische Tricks Vorteile bei Geschäften aller Art zu erlangen. Sie haben dabei jedoch immer das Wohl der Allgemeinheit im Auge. Diese Gruppe existiert seit vielen Hunderten von Jahren im Babylon-5-Universum und agiert – ähnlich den Rangers – im Verborgenen auf vielen verschiedenen Welten. Einige Male haben die Technomagier primitive Völker bei Ihrer Entwicklung unterstützt.

Zu Beginn des Schattenkrieges verbergen sich die meisten Technomagier an einem geheimen Ort außerhalb des Kriegsgebietes, um zu verhindern, dass ihr Wissen und ihre Erfahrungen in die Hände der bösen Mächte gelangen, jedoch schlossen sich mehrere Abtrünnige den Schatten an. Nach dem Ende des Schattenkrieges kehren nur einige wenige Technomagier zurück um das gemeinnützige Werk fortzusetzen.

Verbündete der Schatten[]

Die Verbündeten der Schatten sind verschiedene geheimnisvolle Völker. Sie haben sich unter die Führung der Schatten begeben, dienen ihnen und erhalten im Gegenzug Vergünstigungen in Kriegszeiten. Zu ihnen gehören unter anderem die Völker der Drakh und der Streib. Zeitweise schließen sich auch andere bekannte Völker wie zum Beispiel Brakiri und Centauri den Schatten an bzw. werden durch Infiltration dazu getrieben.

Als die Schatten sich nach der Schlacht um Corianna 6 aus unserer Galaxie zurückziehen, bleiben die Verbündeten der Schatten allein auf deren Heimatwelt Z'Ha'Dum zurück. Die Schatten haben jedoch Vorkehrungen getroffen, wodurch der Planet zerstört wird. Bevor dies geschieht, können viele ehemalige Verbündete der Schatten entkommen und können dabei wichtige Kriegstechnologien der Schatten adaptieren.

Nachdem sie einige Zeit heimatlos durchs All zogen, siedeln sie sich später auf Centauri Prime an und beginnen im Verborgenen, die politische Führung der Centauri zu kontrollieren.

Übersicht über die wichtigsten Beziehungen zwischen Völkern[]

Wesentliches Merkmal der Völker in Babylon 5 sind deren politische Entwicklungen, sowohl innenpolitisch als auch im Verhältnis zu anderen Völkern. Viele dieser Entwicklungen reichen lange Zeit zurück und werden erst im Laufe der Serie klar. Die Beziehungen der Völker sind oft von großer Komplexität und werden auch in Details beleuchet, was der Handlung Tiefe und Glaubwürdigkeit verleiht.

Auffällig ist, dass die wichtigsten Beziehungen bilateral angelegt sind, die jeweils durch Konflikte, Kriege und Rache, aber auch Friedensschlüsse und Zusammenarbeit miteinander geprägt sind.

Auf einer symbolischen Ebene repräsentieren diese Völker viele wichtige Aspekte der Realität und geben einen gewissen Spiegel der Geschichte und Entwicklung der menschlichen Völker in der realen Welt ab.

Narn - Centauri[]

Der Heimatplanet der Narn war einhundert Jahre durch die Centauri besetzt, was zu einem langen Guerilla-Krieg führte, der von beiden Seiten mit äußerster Grausamkeit geführt wurde.

Etwa 50 Jahre vor Beginn des Babylon-Projektes ziehen sich die Centauri von Narn zurück. Die Narn können jedoch die Schmach der Unterjochung nicht vergessen. Sie studieren zurückgelassene Centauri-Kriegstechnologie, um den Centauri ebenbürtig zu werden und sich an ihnen zu rächen.

Aus anfänglichen Grenzscharmützeln entsteht ein neuer Krieg. Dieser endet mit der totalen Kapitulation des Narn-Regimes, nachdem die Centauri den Heimatplaneten der Narn tagelang mit Massenvernichtungswaffen beschießen. Die Centauri werden hierbei insgeheim von den Schatten unterstützt.

Narn wird erneut besetzt und zur Vermeidung eines zweiten Guerilla-Krieges werden Aufständische konsequent hingerichtet. Zur Demoralisierung der Bevölkerung gibt es auch willkürliche Hinrichtungen. Der gefangene Narn-Botschafter G'Kar hilft Londo Mollari, den größenwahnsinnigen Centauri-Imperator zu stürzen. Als Mollari darauf hin zum Imperator ernannt wird, revanciert er sich bei G'Kar durch den Abzug der Besatzungstruppen von Narn.

Menschen - Minbari[]

Zwischen Menschen und Minbari kommt es zehn Jahre vor dem Start des Babylon-Projektes zu einem verlustreichen Krieg. Ein tragisches Missverständnis beim ersten Kontakt der beiden Rassen führt zum Tod des Minbari-Führers Dukat. Daraufhin erklärten die Minbari den Menschen den heiligen Krieg.

Die Menschen sind den technisch sehr viel höher entwickelten Minbari hoffnungslos unterlegen und kämpfen einen verlustreichen Rückzugs- und Hinhaltekrieg. Die Minbari, fast wahnsinnig vor Rachegelüsten, planen die Vernichtung der gesamten Menschheit.

Kurz vor der Vernichtung der Erde erkennen die Minbari einen wichtigen Zusammenhang zwischen Menschen und Minbari. Um Schaden von ihrem eigenen Volk durch die Vernichtung der Menscheit abzuwenden ergeben sich die Minbari am Vorabend ihres eigentlich sicheren Sieges.

Erst zehn Jahre später werden die wahren Gründe der Minbari-Kapitulation enthüllt. Obwohl die Minbari und die Menschen seither stark zusammenarbeiten, sind die Kontakte aufgrund der Verschiedenartigkeit beider Rassen nicht unproblematisch. Während Minbari starke Ehrenkodizes besitzen und ihr Kastensystem für die Menschen schwer zu verstehen ist, sind die Menschen für die Minbari wiederum chaotisch und undiszipliniert.

Bemerkenswert ist auch, dass sich sowohl Menschen wie auch Minbari im Laufe der Serie großen Konflikten innerhalb ihrer Gesellschaft ausgesetzt sehen. Beide Völker, so unterschiedlich sie auch sind, durchleben Phasen von Gräueltaten, Formen totalitärer Regimes, welche mit der Verletzung von Grundrechten einhergehen und dem Verlust ihrer Grundethik. Beide Völker geraten dadurch in unterschiedlichen Zeitabschnitten in Bürgerkriege, Aufspaltungs- und Neuordnungsprozesse, in der sie vom jeweils anderen Volk begrenzte Unterstützung bei der Wiedergewinnung der Ordnung erhalten.

Schatten - Vorlonen[]

Schatten und Vorlonen pflegen einen jahrtausende langen Konflikt untereinander. Während die Vorlonen eine permanente Präsenz unter den jüngeren Völkern zeigen, halten sich die Schatten lange Zeit bedeckt. Beide Völker halten ihren Konflikt geheim um so im Stillen Verbündete zu finden. Dadurch wird die Beziehung zwischen Schatten und Vorlonen erst im Verlauf der Serie erkennbar. Beide Völker beziehen jüngere Völker in ihren Konflikt mit ein.

Während die Vorlonen ihre Verbündeten weit gestreut in den verschiedenen bekannten Völkern (wie auch den Menschen) haben, bleiben die Verbündeten der Schatten großteils schwer durchschaubar und im Verborgenen. Hier wären z.B. Völker wie die Drakh und die Streib zu nennen. Diese Völker haben sich ganz in den Dienst der Schatten gestellt. Daneben gibt es auch Völker welche sich nur zeitweise mit den Schatten verbünden. Zum Teil führen diese Völker ein Doppelleben und spielen die verschiedenen Seiten gegeneinander aus.

Im Verlauf der Serie entwickelt sich der stille Konflikt zwischen Schatten und Vorlonen zu einem offenen Krieg. Beide Seiten verfügen über ausreichend starkes Kriegsgerät um ganze Planeten zu vernichten. Schließlich gipfelt der Krieg in dem Vorhaben, den jeweiligen Gegner einschließlich dessen Verbündeter und Stützpunkte vollständig zu vernichten.

Während der Entscheidungsschlacht um Corianna 6 gelingt Sheridan und Delenn mit Hilfe des Allerersten Lorien eine Schlichtung des Konfliktes.

Literatur[]

  • David Bassom: STORIES FAKTEN HINTERGRÜNDE. Nach der Fernsehserie von J. Michael Straczinsky. vgs Verlagsgesellschaft, Köln 1. Auflage 1996. ISBN 3-8025-2414-4
  • David Bassom: Babylon 5. The A to Z Guide. Random House Inc., New York London, 1997. ISBN 0440223857
  • Andy Lane: The Babylon File. Virgin Books, London 1997. ISBN 0753500493
  • Andy Lane: The Babylon File (Vol.2). The Definitive Unauthorised Guide to J Michael Stracsynski's Babylon 5. Virgin Books, London 1999. ISBN 075350233X

Weblinks[]

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