Babylon 5 Wiki
Advertisement

Die Omega-Klasse ist eine Kriegsschiffsklasse der Erdstreitkräfte. Sie gilt, bis zum Auftauchen der Schattenschiffe, als eine der stärksten Kriegsschiff-Klassen aller bekannten galaktischen Völker.

Die Omega-Klasse ist noch während des Erd-Minbari-Krieges entwickelt und kurz vor dem Ende dieses Konfliktes in Dienst gestellt worden. Jedoch in zu geringer Stückzahl, um noch eine signifikante Wende im krieg bewirken zu können.

Nach dem Krieg gegen die Minbari ist massiv mit der Produktion dieser Zerstörer-Klasse begonnen worden um die Verluste durch diesen verheerenden Konflikt schnell wieder auszugleichen. Etwa zu dieser Zeit hat diese Raumschiffklasse die Hyperion-Klasse als Rückgrat der irdischen Raumflotte abgelöst.

Während des Erd-Bürgerkriegs erteilt Morgan Clark, der Präsident der Erd-Allianz den Auftrag, eine neue Version von Omega-Klasse Zerstörern auf Kiel zu legen, deren Technik zu einem Teil auf der Technologie der Schatten basiert. Diese modifizierte Version, mit der Bezeichnung Omega-X-Klasse, kommt gegen Ende des Bürgerkriegs zum Einsatz und erweist sich als deutlich kampfstärker, im Vergleich zur Standard-Version.

Aufbau[]

Die Omega-Klasse Zerstörer weisen viele Designelemente der Nova-Klasse auf. Tatsächlich sind sowohl die Bug als auch die Hecksektion beider Klassen praktisch identisch, der größte Unterschied findet sich mittschiffs. Die Omega-Klasse besitzt als erste und auch einzige Kriegsschiffsklasse der Erdstreitkräfte mittschiffs eine große Rotationssektion, in der die Besatzung unter simulierter Schwerkraft operieren kann, wodurch die Einschränkungen und negativen Auswirkungen längerer Schwerelosigkeit beseitigt werden. Ob bei der Nova- und Omega-Klasse eine Klasse aus der anderen entstanden ist, oder ob sie parallel entwickelt worden sind, ist nicht bekannt.

Panzerung[]

Omega-Zerstörer sind schwer gepanzert, ihre Panzerungsstärke variiert je nach Bereich zwischen acht und zehn Metern. Zum Einsatz kommt hierbei eine Verbundpanzerung aus verschiedensten Materialien, die gegen unterschiedliche Waffenwirkungen gerichtet sind - sowohl kinetische Einschläge als auch Energie- und Partikelstrahlen, Hitze und thermonukleare Auswirkungen.

Manövrierbarkeit[]

Aufgrund der enormen Masse der Omega-Zerstörer, der Rotationssektion und der fehlenden Trägheitsdämpfung ist ihre Manövrierfähigkeit eingeschränkt. Ein solcher Zerstörer verfolgt im Einsatz eher einen linearen Kurs und vermeidet rasche Kurswechsel, um die Belastung für das Raumschiff und für die Besatzung zu reduzieren. Dadurch gleichen sie eher schweren Geschützplattformen anstatt agilen kleineren Einheiten.

Ortungssysteme[]

Raumschiffe der Omega-Klasse werden standardmäßig mit dem neuentwickelten DX-419-Ortungssystem ausgestattet, eine Verbesserung gegenüber den während des Erd-Minbari-Krieges verwendeten Standard-XB7-Einheiten, obwohl mehrere Offiziere festgestellt haben, dass das System nie richtig funktionierte. Trotzdem sind die Omega-Zerstörer die ersten Erd-Raumschiffe, die verlässlich einen Sharlin-Klasse-Kreuzer der Minbari erfassen können. Bis zum Jahr 2261 werden mehrere Upgrades vorgenommen. Als Lehre aus dem Erd-Minbari-Krieg, in dem die überlegenen Tarnkappensysteme der Minbari die Waffen der Erdschiffe außerhalb der Kernschussdistanz praktisch nutzlos gemacht haben, können alle Waffen der Omega-Zerstörer zudem von den Bedienungsmannschaften optisch gerichtet werden.

Bewaffnung[]

Jeder Omega-Zerstörer trägt am Bug an Backbord und Steuerbord jeweils einen um 360 Grad schwenkbaren Geschützturm, der mit einem schweren, in der Richthöhe des Turms (also in diesem Fall nach außen) ebenfalls schwenkbaren Energiegeschütz bestückt ist, womit die Omega-Zerstörer mit nur zwei Geschützen, die einen 180-Grad-Halbkugelsektor bestreichen können, praktisch alle Angriffsrichtungen vor der Rotationssektion abdecken. Vier weitere, identische Energiegeschütze sind starr am Heck nach achtern montiert und auf der Ober- und Unterseite befinden sich jeweils sechs schwere, in frei schwenkbaren Türmen montierte, Impulskanonen, jeweils zwei vor und vier hinter der Rotationssektion.

Einsätze[]

  • Schon im Erd-Minbari-Krieg werden die ersten Omega-Zerstörer eingesetzt.
  • Bei einer kurzen militärischen Auseinandersetzung mit den Streib im Jahr 2259 kommt die Agamemnon zum Einsatz, um John Sheridan zu befreien, der zuvor von den Streib entführt worden war. Das sehr einseitige Gefecht endet mit der Vernichtung des Streib-Raumschiffes.
  • Im Jahr 2260 stellte ebenfalls die EAS Agamemnon beim Jupiter ein unbekanntes Raumschiff, nachdem ein Forschungslabor auf Ganymed zerstört worden ist.
  • Die Alexander kämpft 2260 in einem der ersten Gefechte des Erd-Bürgerkrieges bei der Transferstation Io gegen die Excalibur und die Schwarzkopf.
  • 2260 kämpfen Alexander und Churchill in der Schlacht um Babylon 5 zusammen mit der Raumstation gegen Agrippa und Roanoke sowie deren Begleitschiffe.
  • 2260 blockieren Heracles, Vesta, Pollux, Nemesis und Juno auf Befehl von Präsident Clark die abtrünnige Kolonie auf Proxima 3. [1]
  • Im Erd-Bürgerkrieg werden viele Omega-Zerstörer eingesetzt. Eine Besonderheit sind dabei die mit Schattentechnologie modifizierten Raumschiffe des Typs Omega-X.
  • Bei der Verteidigung der Erde gegen den Angriff der Drakh im Jahr 2267 verteidigten viele Zerstörer dieser Klasse den Planeten.

Raumschiffe dieser Klasse[]

Anmerkungen[]

  1. In der englischsprachigen Originalversion der Serie blockiert außerdem ein weiterer Erd-Zerstörer, die Furies, den Planeten Proxima 3. In der deutschen Fassung ist dies nicht der Fall, weshalb für das deutschsprachige Fandom-Wiki diese Tatsache nicht berücksichtigt wird.
Advertisement